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<title>Vegetationszone</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Vegetationszone</span></h1>
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</div>
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<p><b>Vegetationszone</b> (auch <b>Florenzone</b>, jedoch <i>nicht</i> <a href="Florenreich" title="Florenreich">Florenreich</a>) nennt man einen Ausschnitt der irdischen <a href="Landfl%C3%A4che" title="Landfläche">Landfläche</a> nach der größtmöglichen Zusammenfassung ähnlicher, <a href="Potenzielle_nat%C3%BCrliche_Vegetation" title="Potenzielle natürliche Vegetation">natürlich entstandener</a> <a href="Pflanzenformation" title="Pflanzenformation">Pflanzenformationen</a> <i>(etwa großflächig <a href="Landschaft" title="Landschaft">landschaftsprägende</a> <a href="Wald" title="Wald">Wald</a>- oder <a href="Offenland" title="Offenland">Offenlandtypen</a>)</i>, die gleichartige <a href="Klima" title="Klima">klimatische</a> Bedingungen benötigen und aufgrund der <a href="Breitenkreis" title="Breitenkreis">geographischen Breite</a> ihres Vorkommens einer bestimmten thermischen <a href="Klimazone" title="Klimazone">Klimazone</a> zugeordnet werden können.
</p><p>Bei dieser Festlegung ist es unerheblich, ob es sich um nah verwandte <a href="Art_(Biologie)" title="Art (Biologie)">Arten</a> konkreter <a href="Pflanzengesellschaft" title="Pflanzengesellschaft">Pflanzengesellschaften</a> innerhalb der <a href="Vegetation" title="Vegetation">Vegetation</a> handelt oder nicht (Die verwandtschaftlichen Beziehungen aufgrund einer gemeinsamen <a href="Evolution" title="Evolution">Evolution</a> der Pflanzenwelt werden geographisch als Florenreiche bezeichnet). Entscheidend für die Vegetationszonen sind stattdessen ähnliche Anpassungsstrategien unterschiedlicher Arten an das vorherrschende <a href="Klima" title="Klima">Klima</a>. Demnach spiegeln die Vegetationszonen im engeren Sinne die <a href="Klimazone" title="Klimazone">Klimazonen</a> der Erde wider, die von den Tropen bis zu den beiden polaren Zonen wie Gürtel um die Erde liegen. Im Gegensatz zu den sehr ähnlichen Klimazonenkarten der sogenannten <a href="Effektive_Klimaklassifikation" title="Effektive Klimaklassifikation">Effektiven Klimaklassifikation</a> basieren Vegetationszonen-Modelle jedoch mehr auf Beobachtungsdaten als auf Messwerten.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wäre die gesamte Erde eine vollkommen ebene Landmasse ohne Meere und Gebirge, würden die Klima- und Vegetationszonen völlig geradlinig und parallel um die Erde herum verlaufen. In der Realität haben jedoch insbesondere die Meere (als Hauptquelle der Niederschlagsverteilung) einen großen Einfluss auf das Klima und sorgen für einen unregelmäßigeren Zonenverlauf. Dementsprechend weicht auch die Vegetation von der <a href="Breitenkreis" title="Breitenkreis">breitenzonalen</a> Linienführung ab und ist entweder mehr <a href="Ozeanisches_Klima" class="mw-redirect" title="Ozeanisches Klima">ozeanisch</a> oder mehr <a href="Kontinentalklima" title="Kontinentalklima">kontinental</a> geprägt. Jedoch weisen nicht alle Modelle der Vegetationszonen diese Unterschiede auf. Innerhalb der Zonen oder zonenübergreifend gibt es eine von der Höhe abhängige Vegetation (siehe <a href="H%C3%B6henstufe_(%C3%96kologie)" title="Höhenstufe (Ökologie)">Höhenstufe</a>), sodass die Obergrenze der <b>zonalen Vegetation</b> (je nach den lokalen Klimaverhältnissen) zwischen 500 und 1500 <a href="Meter_%C3%BCber_dem_Meeresspiegel" class="mw-redirect" title="Meter über dem Meeresspiegel">Meter über dem Meeresspiegel</a> liegt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es gibt keinen allgemeingültigen Standard zur Festlegung der Kriterien für globale Biome, sodass die Kartenbilder, Benennungen und die Anzahl der Biome verschiedener Modelle voneinander abweichen. Überdies existiert eine Vielzahl von Grenzwerten und Aussagen, die über Jahrzehnte unkritisch beibehalten wurden, obwohl sie modernen Erkenntnissen teilweise nicht mehr entsprechen. Vergleiche werden dadurch erheblich erschwert.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abgrenzung_des_Begriffes">Abgrenzung des Begriffes</h2></div>
<p>Bei den Vegetationszonen handelt es sich um das klassische <a href="Zonale_Modelle_der_Biogeographie" title="Zonale Modelle der Biogeographie">Zonale Modell der Biogeographie</a>, das bereits Anfang des 18. Jahrhunderts ausgearbeitet wurde (Einzelheiten zur Wissenschaftsgeschichte siehe unter <a href="Geozone#Wissenschaftsgeschichte" title="Geozone">Geozone</a>).
</p><p>Im Gegensatz zu den jüngeren Konzepten der <a href="Zonobiom" class="mw-redirect" title="Zonobiom">Zonobiome</a> oder der <a href="%C3%96kozone" title="Ökozone">Ökozonen</a> ist es stärker auf die Vegetation als auf das Klima bezogen. In der Literatur werden diese (und weitere) Bezeichnungen allerdings häufig gleichbedeutend verwendet. Man kann jedoch in der Regel an der Zahl der unterschiedenen Zonen und Formationen erkennen, um welches Modell es sich handelt. Werden mehr als 20 verschiedenen Typen unterschieden, sind Vegetationszonen dargestellt, selbst wenn die Begrifflichkeit manchmal etwas anderes <a href="Suggerieren" class="mw-redirect" title="Suggerieren">suggeriert</a>. Ein gutes Beispiel sind die „Ecozones“ der <a href="Ern%C3%A4hrungs-_und_Landwirtschaftsorganisation" class="mw-redirect" title="Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation">FAO</a><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (siehe <a href="Landschaftszone#Beispiel_"Ecozones"_der_FAO" class="mw-redirect" title="Landschaftszone">Karte im Artikel <i>Landschaftszone</i></a>), die nicht mit dem deutschen Modell der „Ökozonen“ verwechselt werden sollten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Grundlagen_und_Grenzziehungsproblematik">Grundlagen und Grenzziehungsproblematik</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vegetation">Vegetation</h3></div>
<p>Ausgangspunkt für die Einteilung der Zonen ist <i>immer</i> die <a href="Potentielle_nat%C3%BCrliche_Vegetation" class="mw-redirect" title="Potentielle natürliche Vegetation">potentielle natürliche</a> oder <a href="Klimaxvegetation" title="Klimaxvegetation">Klimaxvegetation</a>, die sich ohne den Einfluss des Menschen in einem abgrenzbaren Gebiet entwickeln würde. Kulturräumliche Aspekte, die beim Ökozonen-Modell in Maßen mit einfließen, sind hier nicht relevant. Zur Festlegung der Zonen fasst man benachbarte <a href="Standort_(%C3%96kologie)" title="Standort (Ökologie)">Pflanzenstandorte</a> mit engen Wechselbeziehungen zu größeren Einheiten, den „<a href="Pflanzenformation" title="Pflanzenformation">Pflanzenformationen</a>“ zusammen. Anschließend werden die Formationen der gleichen Klimazone zu noch größeren „Großformationen“ zusammengefasst. Hier liegen die Gemeinsamkeiten vor allem in ähnlichen Anpassungsstrategien der „Leitvegetation“ an das vorherrschende Klima. Je nach Bedarf erfolgt noch eine weitere Zusammenfassung, um schlussendlich zu einer Vegetationszone zu gelangen. Das Standardwerk <i>Atlas zur Biogeographie</i> von Schmithüsen<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> weist in den Kontinentkarten 154 verschiedene Pflanzenformationen auf, die auf der Weltkarte zu 30 zonalen Biomtypen verschmolzen wurden.
</p>
<table class="wikitable centered hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 0; width:90%;">
<tbody><tr>
<th>Schritt</th>
<th>Komponenten</th>
<th>zusammengefasst zu
</th></tr>
<tr>
<td style="text-align:center;">1</td>
<td>Biotope: Verschiedene Buchenwaldtypen Europas + Bach- und Flussauen + eingestreute Gewässer und Moore usw.</td>
<td>Pflanzenformation „Sommergrüne Buchenwälder Europas“
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:center;">2</td>
<td>+ ähnliche Wälder Nordamerikas u. Asiens</td>
<td>Pflanzenformation „Sommergrüne Wälder der Nordhalbkugel“
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:center;">3</td>
<td>+ ähnliche Wälder der Südhalbkugel</td>
<td>Pflanzenformation „Sommergrüne Laubwälder der gemäßigten Klimazone“
</td></tr>
<tr>
<td style="text-align:center;">4</td>
<td>+ Pflanzenformation „Immergrüne gemäßigte Laubwälder“</td>
<td>Vegetationszone „Laubwälder der gemäßigten Zone“
</td></tr></tbody></table>
<p>Das vorgenannte Verfahren führt zwangsläufig bei jedem Schritt der Zusammenfassung und aufgrund des großen Maßstabes zu einer erheblichen (gewollten) Vereinfachung des Kartenbildes (<a href="Generalisierung_(Kartografie)" title="Generalisierung (Kartografie)">Generalisierung</a>). Hinzu kommt die grundsätzliche Problematik der notwendigen „künstlichen“ Grenzziehung zwischen Pflanzenformationen, die in der Realität natürlich fließend ineinander übergehen (Näheres dazu siehe unter <a href="Landschaftszone#Hintergründe_und_Abgrenzungsproblematik" class="mw-redirect" title="Landschaftszone">Landschaftszone</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Klima">Klima</h3></div>
<p>Die von Norden nach Süden gegliederte Abfolge unterschiedlicher <a href="Klima" title="Klima">Klimate</a> geht auf die Kugelgestalt der Erde zurück und ist die Grundlage aller <a href="Geozone" title="Geozone">geozonaler</a> Modelle. Das Klima nimmt Einfluss auf alle anderen Elemente eines Ökosystems und steht in der Reihe der äußeren Einflussfaktoren an erster Stelle. Moderne Zonenkonzepte verwenden die <a href="Effektive_Klimaklassifikation" title="Effektive Klimaklassifikation">effektive Klimaklassifikation</a>, die Daten zum Jahresgang der Temperaturen und von der Häufigkeit, der Verteilung und der Menge der Niederschläge bereitstellt. Aus diesen klimatischen Einflussfaktoren lassen sich bereits die wichtigsten Pflanzenformationen und <a href="Biom" title="Biom">Biom</a>typen ableiten:<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="wikitable" style="text-align:center;">
<tbody><tr>
<th rowspan="2">Monate mit<br>Mitteltemperatur<br> > 10 °C</th>
<th colspan="6">Jahresniederschlag (mm)
</th></tr>
<tr>
<th>bis 125</th>
<th>bis 250</th>
<th>bis 500</th>
<th>bis 1000</th>
<th>bis 2000</th>
<th>über 2000
</th></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5"><b>0</b></td>
<td>Flechtentundra</td>
<td>Zwergstrauchtundra</td>
<td>Wiesentundra</td>
<td></td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5"><b>1 bis 4</b></td>
<td></td>
<td>Sommergrüner Nadelwald</td>
<td>Immergrüner Nadelwald</td>
<td>Sommergrüner Laubwald</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5"><b>5 bis 7</b></td>
<td>Wüste</td>
<td>Wüstensteppe</td>
<td>Steppe</td>
<td>Sommergrüner Laubwald</td>
<td>Gemäßigter Regenwald</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5"><b>8 bis 12</b></td>
<td>Wüste</td>
<td>Halbwüste</td>
<td>Dornsteppe</td>
<td>Hartlaubvegetation</td>
<td>Subtropischer Regenwald</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5"><b>12</b></td>
<td>Wüste</td>
<td>Halbwüste</td>
<td>Dornsavanne</td>
<td>Trockensavanne</td>
<td>Feuchtsavanne</td>
<td>Tropischer Regenwald
</td></tr></tbody></table>
<p>Neben der Abfolge von Nord nach Süd gibt es einen Gradienten vom Rand zur Mitte der Kontinente: In der Nähe der Ozeane ist das Klima ausgeglichener und feuchter (<a href="Meeresklima" class="mw-redirect" title="Meeresklima">Meeresklima</a>), die Temperaturen werden von der Temperatur des angrenzenden Wassers beeinflusst. Im Innern der Kontinente ist es trockener und die Temperatur schwankt im Jahresverlauf viel stärker (<a href="Kontinentales_Klima" class="mw-redirect" title="Kontinentales Klima">kontinentales Klima</a>).
</p><p>Eine Idealverteilung nach der Kombination von Jahrestemperatur und -niederschlag – wie sie die nebenstehende Grafik zeigt – ist jedoch ein rein theoretisches Konstrukt, das nur sehr spezifische Schlussfolgerungen zulässt. Die abgebildeten Grenzen zwischen den Formationen liegen irgendwo in der Mitte großflächiger Überschneidungen (die <i>nicht</i> dargestellt werden). Grundlage sind die jeweiligen Temperatur- und Niederschlagsspannen, bei der die abgebildeten Vegetationstypen der <a href="Ebene_(Geographie)" title="Ebene (Geographie)">Ebenen</a> (<a href="Planare_H%C3%B6henstufe" title="Planare Höhenstufe">Planare-</a> und <a href="Kolline_H%C3%B6henstufe" title="Kolline Höhenstufe">kolline Höhenstufe</a>) nach heutigen Erkenntnissen in idealtypischer Weise weltweit ihr häufigstes Vorkommen haben <i>(siehe <a href="Pflanzenformation#Globale_terrestrische_Formationen" title="Pflanzenformation">Globale terrestrische Formationen</a>)</i>.
</p><p>Für bessere Definitionen der Abgrenzung sind weitere Parameter notwendig: Etwa die Dauer der <a href="Vegetationsperiode" title="Vegetationsperiode">Vegetationsperiode</a>, Anzahl der <a href="Arid" class="mw-disambig" title="Arid">ariden</a> bzw. <a href="Humid" class="mw-redirect" title="Humid">humiden</a> Monate, <a href="Kontinentalit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Kontinentalität">Kontinentalität</a>, <a href="Relief_(Geologie)" title="Relief (Geologie)">Relief</a>, <a href="Luftfeuchtigkeit" title="Luftfeuchtigkeit">Luft-</a> und <a href="Bodenfeuchte" title="Bodenfeuchte">Bodenfeuchte</a>, <a href="Trophie" title="Trophie">Nährstoffangebot</a>, Struktur des Untergrundes, lokale <a href="Florenreich" title="Florenreich">Entwicklungsgeschichte der Vegetation</a>, benachbarte Formationen, Einfluss großer Tierherden u. v. m. Die mit Abstand größte Abweichung wird durch das Fehlen des Faktors <i>Vegetationsperiode</i> verursacht, die aus dem Wechsel von warm zu kalt und/oder feucht zu trocken in den verschiedenen Klimazonen resultieren.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So werden etwa die Feucht- und Trockensavannen sowie die tropischen Feucht- und Trockenwälder als <i>alternative</i> Vegetationsformen betrachtet, deren Entstehung maßgeblich von den Bodenverhältnissen abhängt: <a href="Staun%C3%A4sse" class="mw-redirect" title="Staunässe">Staunässe</a> verhindert etwa das Aufkommen von Bäumen, so dass Gräser im Vorteil sind.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Feuer">Feuer</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Feuerklimax" title="Feuerklimax">Feuerklimax</a></i></div>
<p>Sowohl Feucht- und Trockensavannen als auch Hartlaub-Buschland sind sogenannte <i>Feuerlandschaften</i>, da sie auf <a href="Wald" title="Wald">waldfähigen</a> Standorten wachsen. Sie weisen die gleichen klimatischen Voraussetzungen wie tropische Trockenwälder und subtropische Hartlaubwälder auf; die Sukzession wird jedoch durch regelmäßig häufige Feuer immer wieder unterbrochen, sodass es zu der ungewöhnlichen Koexistenz von feuerresistenten <a href="Baum" title="Baum">Bäumen</a> und schnellwachsenden, flächendeckenden <a href="Gr%C3%A4ser" class="mw-redirect" title="Gräser">Gräsern</a> und/oder <a href="Strauch" title="Strauch">Sträuchern</a> kommen kann. Viele Pflanzen gehören hier zu den <a href="Pyrophyt" title="Pyrophyt">Pyrophyten</a>, die vom Feuer in irgendeiner Weise gefördert werden. Überdies bilden grasreiche, offene Feuerlandschaften mit ihren nährstoffreichen Pflanzen hervorragende Bedingungen für große Herden von <a href="Pflanzenfresser" title="Pflanzenfresser">Pflanzenfressern</a> oder Weide<a href="Vieh" title="Vieh">vieh</a>.
</p><p>Tatsächlich wurden Teile einiger Zonen seit Jahrtausenden <a href="Anthropogen" title="Anthropogen">anthropogen</a> verändert (ebenfalls durch <a href="Feuer%C3%B6kologie" title="Feuerökologie">Feuer für Jagden oder Beweidung</a>). Ein bekanntes Beispiel sind der <a href="Campo_(Pampa)" class="mw-redirect" title="Campo (Pampa)">Campo</a> in Südamerika und das <a href="Highveld" class="mw-redirect" title="Highveld">Highveld</a>-Grasland in Südafrika, die beide potenziell zum <a href="Lorbeerwald" title="Lorbeerwald">Lorbeerwald</a>-Biom gehören, jedoch bereits seit der <a href="Urgeschichte" title="Urgeschichte">Vorgeschichte</a> <a href="Subtropisches_Grasland" class="mw-redirect" title="Subtropisches Grasland">subtropische Grasländer</a> sind. Dennoch werden sie vegetationsgeographisch im Allgemeinen als natürliche Formen angesehen.
</p><p>Bei den Feuerökosystemen bleibt meistens offen, welchen Anteil Feuer, Tier oder Mensch an der Entstehungsgeschichte haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nicht_zonale_Pflanzenformationen">Nicht zonale Pflanzenformationen</h3></div>
<p>Nicht alle beobachteten Pflanzenvorkommen lassen sich mit dem Konzept der Vegetationszonen in Übereinstimmung bringen: Gelegentlich sind an einem Standort außergewöhnliche äußere Bedingungen wirksam, die eine <a href="Azonale_Vegetation" title="Azonale Vegetation">azonale</a> bzw. <a href="Extrazonale_Vegetation" title="Extrazonale Vegetation">extrazonale Vegetation</a> entstehen lassen. Besonders auffällig trifft das auf die extrazonale Vegetation der Gebirge zu.
</p>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="H%C3%B6henstufe_(%C3%96kologie)" title="Höhenstufe (Ökologie)">Höhenstufe (Ökologie)</a></i></div>
<p>Hinzu kommen weitere nicht zonale Formationen wie Riedflächen in Flussauen, Salzwiesen an den Küsten, Salzseen und einige mehr.
</p><p>Die heutige räumliche Verteilung der Pflanzen spiegelt auch die <a href="Geologie" title="Geologie">geologische</a> Entwicklung der <a href="Kontinent" title="Kontinent">Kontinente</a> wider. Diese unterschiedliche Entwicklungsgeschichte der Pflanzen in voneinander getrennten Gebieten wird durch die <a href="Florenreich" title="Florenreich">Florenreiche</a> – nicht durch Vegetationszonen! – erfasst.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verschiebung_durch_Epochen_des_Klimawandels">Verschiebung durch Epochen des Klimawandels</h3></div>
<p>Die heute vorliegenden Vegetationszonen waren auf der <a href="Nordhalbkugel" title="Nordhalbkugel">Nordhalbkugel</a> der <a href="Erde" title="Erde">Erde</a> (primär beiderseits des <a href="Atlantik" class="mw-redirect" title="Atlantik">Atlantiks</a>) während des Klimawechsels der <a href="Eiszeitalter" title="Eiszeitalter">Eiszeit</a> weit nach Süden verschoben. Der Verlauf der Vegetationsgürtel und deren Rückverlagerung in ihre heutige <a href="Postglazial" class="mw-redirect" title="Postglazial">postglaziale</a> Position hatte entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der <a href="Menschheit" class="mw-redirect" title="Menschheit">Menschheit</a> in Richtung <a href="Neolithikum" class="mw-redirect" title="Neolithikum">Neolithikum</a>.
</p><p>Die derzeit stattfindende, vom Menschen verursachte <a href="Globale_Erw%C3%A4rmung" title="Globale Erwärmung">globale Erwärmung</a> wird zweifellos im Laufe der kommenden Jahrzehnte zu einer erneuten Verschiebung der Klima- und Vegetationszonen führen. In der Regel wird es sich um eine Nordverschiebung (bzw. Höhenverschiebung der <a href="H%C3%B6henstufe_(%C3%96kologie)" title="Höhenstufe (Ökologie)">Höhenstufen</a>) handeln.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Landschaftszone#Verschiebung_der_biogeographischen_Zonen_durch_den_Klimawandel" class="mw-redirect" title="Landschaftszone">„Verschiebung der biogeographischen Zonen durch den Klimawandel“ im Artikel Landschaftszone</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Vegetationszonen_der_Erde">Die Vegetationszonen der Erde</h2></div>
<p>Die folgende Karte „Vegetationszonen und nicht zonale Pflanzenformationen“ zeigt sehr detailliert 26 abgrenzbare Vegetationszonen und 14 nicht zonale Groß-Pflanzenformationen der Erde.
</p>
<p><b>Vom <a href="Nordpol" title="Nordpol">Nordpol</a> zum <a href="%C3%84quator" title="Äquator">Äquator</a> finden sich heute folgende grundlegende Vegetationszonen in den entsprechenden <a href="Klimazone" title="Klimazone">Klimazonen</a>:</b><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ol><li><b><a href="Polargebiet" title="Polargebiet">Polarklimate</a></b> <i>(ca. 16 %)</i> mit den <a href="Eisschild" title="Eisschild">Eisschilden</a> <i>(ca. 9 %)</i>, den nahezu vollkommen vegetationslosen polaren <a href="K%C3%A4ltew%C3%BCste" title="Kältewüste">Kältewüsten</a> <i>(ca. 1 %)</i> und den <a href="Tundra" title="Tundra">Tundren</a> <i>(ca. 5 %)</i>, die auf der Karte noch einmal in zwei verschiedene Typen untergliedert sind. Während ca. 80 % der Eisschilde auf die <a href="Antarktis" title="Antarktis">Antarktis</a> der Südhalbkugel entfallen, liegen 99 % der Tundren in der nordischen <a href="Arktis" title="Arktis">Arktis</a>. Weitere Eisgebiete (<b><a href="Gletscher" title="Gletscher">Gletscher</a></b>, <i>ca. 0,2 %</i>) und vegetationsfreie <b>Kältewüsten</b> <i>(ca. 1 %)</i> liegen außerhalb der Polargebiete (extrazonal) in den Hochgebirgen der Erde. Aufgrund der Ähnlichkeiten der Pflanzendecke fasst die Karte die extrazonalen <b>alpinen Matten und Heiden</b> anderer Klimazonen mit der nordischen <b>Bergtundra</b> <i>(ca. 2 %)</i> zusammen. Die beiden jeweils extrazonalen Typen der insgesamt zonalen <b><a href="Waldtundra" title="Waldtundra">Waldtundren</a></b> und die azonalen <b>subpolaren Wiesen, Heiden und Moore</b> <i>(ca. 3 %)</i> der Subarktis leiten zu den borealen Wäldern über (bis auf die „<b>Magellan-Tundra</b>“ des südlichsten Südamerikas).</li>
<li><b><a href="Kaltgem%C3%A4%C3%9Figtes_Klima" class="mw-redirect" title="Kaltgemäßigtes Klima">Kaltgemäßigte</a> <a href="Borealer_Wald" class="mw-redirect" title="Borealer Wald">boreale Nadelwaldzone</a></b> <i>(ca. 9 %)</i> mit den jeweils azonalen <b>immergrünen Nadelwäldern</b> <i>(ca. 6 %)</i> und den <b>sommergrünen (<a href="L%C3%A4rche" class="mw-redirect" title="Lärche">Lärchen</a>)-Nadelwäldern</b> Ostsibiriens <i>(ca. 3 %)</i>, die ebenfalls nur auf der Nordhalbkugel vorkommen.</li>
<li><b><a href="K%C3%BChlgem%C3%A4%C3%9Figtes_Klima" class="mw-redirect" title="Kühlgemäßigtes Klima">Kühlgemäßigte Klimazone</a></b> <i>(ca. 19 %)</i>: Die Winter sind hier milder und kürzer als weiter polwärts, die Länge der <a href="Vegetationsperiode" title="Vegetationsperiode">Vegetationsperiode</a> steigt entsprechend. Die Vegetation wird hier entscheidend durch die Verfügbarkeit von Wasser, also der Menge und Häufigkeit der Niederschläge bzw. durch die Entfernung vom Meer geprägt. Man kann daher innerhalb der kühlgemäßigten Zone drei Bereiche unterscheiden:
<ol><li><b>Zone der <a href="Sommergr%C3%BCner_Laubwald" title="Sommergrüner Laubwald">winterkahlen und sommergrünen Laub- und Nadelmischwälder</a></b> <i>(ca. 7 %)</i>, in der Wasser nicht zum Mangelfaktor wird, also ganzjährig verfügbar ist. Im Übergang von den borealen Wäldern sind sie häufig als <b><a href="Hemiborealer_Mischwald" title="Hemiborealer Mischwald">Laub- und Nadelmischwälder</a></b> <i>(ca. 2 %)</i> ausgeprägt. Die bewaldeten <a href="Flussaue" title="Flussaue">Flussauen</a> der <b>gemäßigten Laub- und Auenwälder</b> <i>(ca. 6 %)</i> reichen mit ihren sommergrünen Gehölzen an den Flüssen noch weit in die Steppenzone hinein. Wälder mit immergrünen Laubbäumen am Südrand der gemäßigten Zone werden in der Regel mit zu den Sommergrünen Laubwäldern gerechnet. Unter hochozeanischen Bedingungen entstehen <b><a href="Gem%C3%A4%C3%9Figter_Regenwald" title="Gemäßigter Regenwald">immergrüne gemäßigte Küstenregenwälder</a></b> <i>(ca. 0,5 %)</i>, wie z. B. an der amerikanischen Westküste (British Columbia und Chile). Ihre Zuordnung zu den Zonen oder extrazonalen Formationen ist uneinheitlich.</li>
<li><b>Zone der <a href="Steppe" title="Steppe">Steppen</a> (und subtropischen Grasländer)</b> <i>(ca. 8 %)</i>, die hier in die <b>Gemischten Waldsteppen</b> <i>(ca. 2 %)</i>, <b>Grassteppen, subtropische Grasländer und Salzwiesen</b> <i>(ca. 2 %)</i> sowie <b>Strauch- u. Trockensteppen</b> <i>(ca. 4 %)</i> untergliedert sind. (Die mit aufgeführten <a href="Salzwiese" title="Salzwiese">Salzwiesen</a> stellen eine nicht zonale Pflanzenformation geringer Fläche dar, die nur aufgrund ihres steppenartigen Charakters mit den Grassteppen zusammengefasst wurde. Klimatisch zonal, jedoch anthropogen oder aufgrund besonderer historischer Verhältnisse entstanden sind die Grasländer der immerfeuchten Subtropen, die ebenfalls einen steppenähnlichen Charakter aufweisen).</li>
<li><b>Zone der winterkalten Halbwüsten und <a href="W%C3%BCste" title="Wüste">Wüsten</a></b> <i>(ca. 3 %)</i> im Inneren der Kontinente mit starken Wärme-Kälte-Extremen und sehr wenig Niederschlag. Hier ist – wie in der Tundra – kein Baumwachstum möglich. Der größere Anteil entfällt in der Nordhemisphäre auf die <b>Halbwüsten</b> <i>(ca. 2 %)</i>. Von den <b>winterkalten Wüsten</b> <i>(ca. 1 %)</i> ist etwa die Hälfte nahezu vegetationslos. Diese extrem lebensfeindlichen Gebiete liegen zu rund 95 % in Zentralasien.</li></ol></li>
<li><b><a href="Subtropische_Klimazone" class="mw-redirect" title="Subtropische Klimazone">Subtropische Klimazone</a></b> <i>(ca. 19 %)</i>
<ol><li><b>Zone der immergrünen <a href="Hartlaubvegetation" title="Hartlaubvegetation">Hartlaubvegetation</a></b> <i>(ca. 2 %)</i> (vor allem an der Westseite der Kontinente). Diese Zone liegt unter dem Einfluss zyklonaler Westwinde, im Sommer jedoch auch unter dem Einfluss subtropischer Hochdruckzonen (Das Gebiet der Hartlaubwälder um das <a href="Mittelmeer" title="Mittelmeer">Mittelmeer</a> wird manchmal auch als <i>mediterrane Zone</i> bezeichnet).</li>
<li><b>Zone der (vorwiegend) <a href="Subtropen" title="Subtropen">subtropischen</a> (heißen) Halbwüsten und Wüsten</b> <i>(ca. 14 %)</i> (extrem <a href="Arides_Klima" title="Arides Klima">arides Klima</a>). Im Gegensatz zu den winterkalten Wüsten und Halbwüsten ist hier der Anteil der Halbwüsten abgesehen von Australien überall geringer <i>(ca. 6 %)</i>. Von den <b>heißen Wüsten</b> <i>(ca. 9 %)</i> ist etwa ein Viertel nahezu vegetationslos. Rund 60 % dieser unwirtlichen Gebiete liegen in der <a href="Sahara" title="Sahara">Sahara</a>, rund 30 % in den sich anschließenden Wüstengebieten Vorderasiens. Von den australischen Wüstengebieten ist nur ca. 1 % vollkommen vegetationslos.</li>
<li><b>Zone der <a href="Lorbeerwald" title="Lorbeerwald">subtropischen Feuchtwälder oder Lorbeerwälder</a>.</b> <i>(ca. 2 %)</i> Das sind immergrüne Laubwälder warm-feuchter Klimate (häufig an der Ostseite der Kontinente mit kräftigen <a href="Monsun" title="Monsun">Monsun</a>regen im Sommer und hohen Temperaturen; außerdem bei sommertrocken-winterfeuchtem Klima, wenn eine regelmäßige Wolkenbildung die Sommertrockenheit abschwächt.)</li>
<li>Einige wenige <b>Regengrüne Feuchtwälder sowie Regenwälder</b> der tropischen Zone reichen bis in die <b>Subtropen</b> und sind dort nur wenig anders ausgeprägt. Sie werden daher manchmal separat als <a href="Subtropischer_Regenwald" title="Subtropischer Regenwald">Subtropischer Regenwald</a> ausgewiesen. <i>(zusammen ca. 0,4 %)</i></li></ol></li>
<li><b><a href="Tropische_Klimazone" class="mw-redirect" title="Tropische Klimazone">Tropische Klimazone</a></b> <i>(ca. 30 %)</i>
<ol><li><b>Zone der trockenkahlen (sommergrünen) sowie der teil-immergrünen <a href="Savanne" title="Savanne">Savannen</a></b> <i>(ca. 13 %)</i>, die von den <b><a href="Trockensavanne" title="Trockensavanne">Trockensavannen</a></b> <i>(ca. 3 %)</i> über die <b><a href="Dornstrauchsavanne" title="Dornstrauchsavanne">Dornstrauch- und Kakteensavannen</a></b> <i>(ca. 5 %)</i> bis zu den <b>regengrünen <a href="Feuchtsavanne" title="Feuchtsavanne">Feuchtsavannen</a></b> <i>(ca. 5 %)</i> einen großen Teil der <a href="Tropen" title="Tropen">Tropen</a> einnehmen.</li>
<li><b>Zone der <a href="Monsunwald" title="Monsunwald">regengrünen Feuchtwälder</a></b> <i>(ca. 3 %)</i>, die von den Savannen zu den Tropischen Regenwäldern überleiten und zum Teil aus saisonal laubabwerfenden Bäumen bestehen.</li>
<li><b>Zone der <a href="Tropischer_Wald#Tropische_Trockenwälder" title="Tropischer Wald">Tropischen Trockenwälder</a></b> <i>(ca. 4 %)</i>, in denen es zu ausgedehnten Dürreperioden kommt.</li>
<li><b>Zone der immergrünen <a href="Tropischer_Regenwald" title="Tropischer Regenwald">tropischen Regenwälder</a></b> <i>(ca. 9 %)</i>.</li></ol></li></ol>
<p>Bei allen anderen Gebieten der Karte: Gemäßigte und subtropische <a href="Bergw%C3%A4lder" class="mw-redirect" title="Bergwälder">Bergwälder</a> sowie <a href="Wolken-_und_Nebelwald" title="Wolken- und Nebelwald">tropische Wolken und Nebelwälder</a> bis hinauf zur <a href="Subalpin" class="mw-redirect" title="Subalpin">subalpinen</a> <a href="Baumgrenze" class="mw-redirect" title="Baumgrenze">Baumgrenze</a> (jeweils ca. 1 %), Hochlandsteppen (ca. 1 % – vorwiegend im <a href="Tibetisches_Hochland" class="mw-redirect" title="Tibetisches Hochland">Tibetischen Hochland</a> und in den <a href="Puna_(Anden)" class="mw-redirect" title="Puna (Anden)">Hochanden</a>), Riedsümpfe und flutende Wasserpflanzen (ca. 0,5 %), <a href="Oase" title="Oase">Oasen</a>vegetation (größere Flächen ausschließlich in der Sahara, hier ca. 2 %) und <a href="Mangrove_(%C3%96kosystem)" title="Mangrove (Ökosystem)">Mangroven</a>küsten handelt es sich um weitere nicht zonale Pflanzenformationen.
</p><p>Auf der <a href="S%C3%BCdhalbkugel" title="Südhalbkugel">Südhalbkugel</a> der Erde folgen die Zonen Nr. 7–3 und 1 also in umgekehrter Reihenfolge. Die Zone (2), in der <a href="Nordhalbkugel" title="Nordhalbkugel">Nordhalbkugel</a> von borealem Nadelwald bedeckt, liegt auf der Südhalbkugel weitestgehend in dem durch die Ozeane bedeckten Streifen und fehlt an Land.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Geographischer_Formenwandel" title="Geographischer Formenwandel">Geographischer Formenwandel</a></li>
<li><a href="Wildnis" title="Wildnis">Wildnis</a></li>
<li><a href="Anthropogene_Landschaft" class="mw-redirect" title="Anthropogene Landschaft">Anthropogene Landschaft</a></li>
<li><a href="Landnutzung" title="Landnutzung">Landnutzung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Anton Fischer: <i>Forstliche Vegetationskunde.</i> Blackwell, Berlin, Wien u. a. 1995, ISBN 3-8263-3061-7.</li>
<li>R. Pott: <i>Allgemeine Geobotanik.</i> Berlin / Heidelberg 2005, ISBN 3-540-23058-0, S. 353–398.</li>
<li>M. Richter: <i>Vegetationszonen der Erde.</i> Klett-Perthes-Verlag, Gotha 2001, ISBN 3-623-00859-1.</li>
<li>Martin Schaefer: <i>Wörterbuch der Ökologie.</i> 4. Auflage. Spektrum, Berlin 2003, ISBN 3-8274-0167-4.</li>
<li>J. Schmithüsen (Hrsg.) <i>Atlas zur Biogeographie.</i> Meyers großer physischer Weltatlas, Band 3. Bibliographisches Institut, Mannheim / Wien / Zürich 1976, ISBN 3-411-00303-0.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Vegetationszone" class="extiw external" title="wikt:Vegetationszone">Wiktionary: Vegetationszone</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Pott: <i>Allgemeine Geobotanik.</i> Springer, Berlin / Heidelberg 2005, ISBN 3-540-23058-0.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter Heinrich, Manfred Hergt: <i>dtv-Atlas zur Ökologie.</i> 3. Auflage. Dt. Taschenbuch-Verlag, München 1994, ISBN 3-423-03228-6 (dtv 3228).</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg S. Pfadenhauer, Frank A. Klötzli: <i>Vegetation der Erde.</i> Springer Spektrum, Berlin/Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-41949-2. S. 73.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Carl_Beierkuhnlein" title="Carl Beierkuhnlein">Carl Beierkuhnlein</a> u. Jan-Christopher Fischer: <i>Global Biomes and Ecozones – Conceptual and Spatial Communalities and Discrepancies.</i> In: <i>Erdkunde.</i> Band 75, Nr. 4, 2021 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.erdkunde.uni-bonn.de/archive/2021/global-biomes-and-ecozones-2013-conceptual-and-spatial-communalities-and-discrepancies/at_download/attachment">erdkunde.uni-bonn.de</a> PDF). <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%222702-5985%22&key=cql">2702-5985</a></span></span>, Zusammenfassung S. 249.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.fao.org/docrep/006/ad652e/ad652e00.htm#TopOfPage"><i>Global Ecological Zoning for the global forest resources assessment 2000</i>.</a> Rom 2001</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Schmithüsen (Hrsg.): <i>Atlas zur Biogeographie.</i> Meyers großer physischer Weltatlas, Band 3, Bibliographisches Institut, Mannheim, Wien, Zürich 1976. ISBN 3-411-00303-0.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Tabelle nach Schultz, 2000, S. 45–46 und Post u. a., 1982 in: Schultz, 2000, S. 35.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wilhelm_Lauer" title="Wilhelm Lauer">Wilhelm Lauer</a>: <i>Hygrische Klimate und Vegetationszonen der Tropen mit besonderer Berücksichtigung Ostafrikas.</i> in <i>Erdkunde</i>, Archiv für wissenschaftliche Geographie, Band 5, Heft 4 (Oktober 1951), S. 284, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jstor.org/stable/25635739?seq=1#page_scan_tab_contents">Online-Version</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hermann_Remmert" title="Hermann Remmert">Hermann Remmert</a>: <i>Spezielle Ökologie: Terrestrische Systeme.</i> Springer, Berlin, Heidelberg 1998, ISBN 978-3-540-58264-9, S. 51–55</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Bezeichnungen und Anteile wurden bei der Anfertigung der Karte Vegetationszonen ermittelt, tabellarisch aufgelistet und umfangreich verifiziert. Quellen siehe dort</span>
</li>
</ol>
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<div class="klappleiste-kopf"><a class="mw-selflink selflink">Vegetationszonen</a> und nicht zonale <a href="Biom" title="Biom">Biome</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<div align="left">
<p><b><a href="Wald" title="Wald">Wälder</a>:</b>
<a href="Tropischer_Regenwald" title="Tropischer Regenwald">Tropischer Regenwald</a> |
<a href="Subtropischer_Regenwald" title="Subtropischer Regenwald">Subtropischer Regenwald</a> |
<a href="Wolken-_und_Nebelwald" title="Wolken- und Nebelwald">Wolken- und Nebelwald</a> |
<a href="Mangrove_(%C3%96kosystem)" title="Mangrove (Ökosystem)">Mangrovenwald</a> |
<a href="Monsunwald" title="Monsunwald">Monsunwald</a> |
<a href="Lorbeerwald" title="Lorbeerwald">Lorbeerwald</a> |
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<a href="Sommergr%C3%BCner_Laubwald" title="Sommergrüner Laubwald">Sommergrüner Laubwald</a> |
<a href="Hemiborealer_Mischwald" title="Hemiborealer Mischwald">Laub- und Nadelmischwald</a> |
<a href="Bergwald" title="Bergwald">Bergwald</a> |
<a href="Borealer_Nadelwald" title="Borealer Nadelwald">Borealer Nadelwald</a>
</p><p><b>Übergangsbiome:</b>
<a href="Trockenwald" title="Trockenwald">Tropisch/Subtropischer Trockenwald</a> |
<a href="Feuchtsavanne" title="Feuchtsavanne">Feuchtsavanne</a> |
<a href="Oase" title="Oase">Oase</a> |
<a href="Hartlaubvegetation" title="Hartlaubvegetation">Hartlaubvegetation</a> |
<a href="Waldsteppe" class="mw-redirect" title="Waldsteppe">Waldsteppe</a> |
<a href="Waldtundra" title="Waldtundra">Waldtundra</a>
</p><p><b><a href="Offenland" title="Offenland">Offenland</a>:</b>
<a href="Trockensavanne" title="Trockensavanne">Trockensavanne</a> |
<a href="Dornstrauchsavanne" title="Dornstrauchsavanne">Dornstrauchsavanne</a> |
<a href="W%C3%BCste" title="Wüste">Heiße Halbwüste und Wüste</a> |
Winterkalte Halbwüste und Wüste |
<a href="Steppe" title="Steppe">Steppe</a> |
Hochland-Wüstensteppe |
<a href="Salzwiese" title="Salzwiese">Salzwiese</a> |
<a href="Tundra" title="Tundra">Tundra</a> |
<a href="K%C3%A4ltew%C3%BCste" title="Kältewüste">Kältewüste</a>
</p>
</div>
</div>
</div></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4078754-0">4078754-0</a></span> </div>
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